Struktur der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (GHSG)Die Leitung der Studienzentrale in Köln besteht aus dem Studiengruppenleiter, dem Studiensekretär und dem Leiter der Studienzentrale. Des Weiteren sind in der Studienzentrale das Datenmanagement (medizinische Dokumentarinnen), die Datenbankentwicklung (Programmierer), die Statistik (Biometriker) und die Studienärzte ansässig. SchwerpunktDer Aufgabenschwerpunkt der Studienzentrale liegt in der Planung und konzeptionellen Vorbereitung von Studien, Dokumentation der Patientenverläufe, Datenverwaltung sowie Auswertung und Publikation von Studienergebnissen. Anschluß an die KlinikAngeschlossen ist die mit Grundsatzentscheidungen betraute Studienkommission, die in regelmäßigen Abständen zusammentritt und in alle konzeptionellen Entscheidungen eingebunden ist. Darüber hinaus wurde ein externes Review Board eingerichtet, welches gutachterlich in Studienkonzeption- und durchführung involviert ist. Qualitätssicherung Seit Gründung der GHSG wurden einige wichtige Einrichtungen zur Qualitäts-sicherung geschaffen. Dies sind die Referenzpathologie (zur Diagnosesicherung), die Referenzstrahlentherapie (zur Strahlentherapieplanung), die Referenz-nuklearmedizin und die Referenzdiagnostik-Panels (in regelmäßigen Treffen der Referenzpanels werden retrospektiv Diagnose und Therapie beurteilt). Außerdem wird eine ständig zur Verfügung stehende konsiliarische Beratung durch die Studienzentrale angeboten. KooperationDie Deutsche Hodgkin Studiengruppe arbeitet eng mit der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für klinische Pharmakologie und Therapie (ARGE) und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) zusammen. Diese bringen aktiv Patienten in die Studien der GHSG ein und sind in die Studienkommission als beratende Mitglieder eingebunden. Darüber hinaus bestehen enge Kontakte und Kooperationen mit der British National Lymphoma Investigation (BNLI) und der European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC). Mit der EORTC werden Studienvorhaben- und Strategien regelmäßig diskutiert und gemeinsame Studien initiiert. Des Weiteren ist die Deutsche Hodgkin Studiengruppe Mitglied des Kompetenznetzes Maligne Lymphome (KML). Im Kompetenznetz haben sich die führenden Forschergruppen und Versorgungseinrichtungen zusammengeschlossen, die in Deutschland im Bereich der malignen Lymphome tätig sind. Ziel ist es, die optimale Behandlung, Betreuung und Information für alle Lymphom-Patienten sicherzustellen. |
Die AVD-Rev Studie wurde bei älteren Hodgkin Lymphom Patienten im Alter von ≥ 60 bis ≤ 75 Jahre in mittleren und fortgeschrittenen Stadien ohne jegliche Vorbehandlung gestartet